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Heute habe ich die unangenehme Pflicht, über das Ende der Gustav Freytag Gesellschaft e.V. zu berichten.

Nachdem die Tätigkeit der Gesellschaft schon einmal zur Ruhe gekommen war, gelang vor etlichen Jahren eine - zunächst - erfolgreiche Wiederbelebung mit dem Vorsitzenden Herrn Dr. Helmus Beifuss. Leider hielt diese Entwicklung, wie in so vielen literarischen Gesellschaften, auf Dauer nicht an. Es fand im Laufe der Jahre ein Mitgliederschwund statt, dem keine Neuzugänge gegenüber standen, so daß die Anzahl der Mitglieder immer weiter sank. Es gab zwar immer wieder Kontakte und Interessenten, was sich jedoch nicht in Beitrittserklärungen niederschlug. Zudem: "Nicht eben förderlich ist sicher der Freytag immer noch anhängende, wenngleich vielerorts widerlegte, Vorwurf des Antisemitismus.", wie Dr. Beifuss in der letzten Ausgabe der Gustav Freytag Blätter (Nr. 67/68, 2016/2017, S. 3) schrieb.

So blieb nach langen Überlegungen, ob und wenn ja wie es weiter gehen könnte, unter Brücksichtigung aller relevanten Fakten und realistischen Einschätzung der Möglichkeiten letztlich nur die Entscheidung, die Gustav Freytag Gesellchaft e.V. aufzulösen. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat am 31. August 2018 daher die Auflösung der Gustav Freytag Gesellschaft e. V. beschlossen.

Davon nicht betroffen ist diese Webseite, da sie von Anfang an von mir in Eigenregie und privat betrieben wird. Soweit es meine Zeit erlaubt, soll die Seite in den nächsten Wochen und Monaten deutlich ausgebaut werden, um zumindest so das Andenken an Gustav Freytag und sein Werk aufrecht zu erhalten.