Neue Rezension  

Cover: KonstellationenNeu in meiner Bibliothek:
"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


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Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   
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Cover: Gustav FreytagZum Inhalt

Als Romancier, Dramatiker und Publizist gehörte Gustav Freytag (1816-1895) nicht nur zu den bedeutendsten Autoren des bürgerlichen Realismus, sondern spielte auch in den Diskursen des zeitgenössischen Liberalismus und der deutschen Nationalstaatsbildung eine wichtige Rolle. Dieses breite Spektrum seines literarischen und politischen Engagements zieht seit einer Reihe von Jahren wieder wachsende Aufmerksamkeit auf sich. Anlässlich seines 200. Geburtstags unterziehen nun Germanisten, Historiker und Kulturhistoriker in diesem Band das in Teilen nicht unproblematische Werk Gustav Freytags einer kritischen Revision.

 

Über die Herausgeber

Hans-Werner Hahn ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Jena.
Dirk Oschmann ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig.

 

Rezension(en) / weitere Angaben

- folgen -

 

 

 

Bibliographische Angaben

Herausgeber: Dirk Oschmann / Hans-Werner Hahn
Titel: Gustav Freytag (1816–1895)
Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe 48
Verlag: Böhlau Verlag, Köln
Erschienen: 09. Mai 2016
Umfang, Ausstattung: 295 Seiten, 2 s/w Abbildungen, gebunden (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15,5 x 23 cm
ISBN: 978-3-412-50368-0

 

 

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Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Die Ahnen 2: Das Nest der Zaunkönige

Jeder begehrt Macht und je größer seine Macht wird, desto höher steigt seine Begehrlichkeit. (Seite 158)

 

Cover: Gustav Freytag

 

Zum Inhalt

Rund zweihundertfünfzig Jahre nach dem Ende des ersten Bandes hebt dieser Roman im Kloster Hersfeld an, wo ein Nachfahre des Ingraban Mönch werden soll. Immo jedoch zieht es auf die Burg der Väter und in den Kampf zu Heinrich II. gegen den Babenberger. So verläßt er das Kloster, nicht ohne sich mit der Tochter des Grafen Gerhard, die er später heiraten möchte, gut zu stellen. Hildegard jedoch soll ins Kloster gezwungen werden, so daß Immo sich schließlich gegen den König stellt.

 

 

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In der Heimat (Karl Mathy)

Das Leben des Süddeutschen, welches hier erzählt werden soll, begann, als die siegreichen Heere Napoleons I. am Niemen lagerten, im Jahre der Schlacht bei Friedland und der tiefsten Erniedrigung Deutschlands, und es endete in den Monaten, in welchen dreißig Millionen Deutscher in Einer Staatsverfassung geeinigt wurden und Napoleon III. das kaiserliche Frankreich vor einer großen Erhebung deutscher Staatskraft zu schützen suchte. Als Mathy geboren wiurde, gab es im größten Theile Deutschlands noch keinen andern Patriotismus als den untilgbaren, welcher aus der Besonderheit des Gemüthes, der Sprache, der Literatur heraufsteigt; als er starb, wurde das neue Sinnbild nationalen Selbstgefühls, die Bundesflagge von jedem fremden Culturvolk der Erde an den Masten deutscher Schiffe und deutscher Consulate achtungsvoll begrüßt. Im Jahr 1807 war sein Heimatstaat ein schwaches Gemenge von zerstörten Trümmerstücken des deutschen Reiches unter französischer Oberhoheit und badische Landsleute kämpften mit den Franzosen gegen Deutsche; im Jahre 1868 war durch seine Geschäftsführung das badische Heer eng mit dem norddeutschen verbunden und er selbst als badischer Minister der entschiedenste Vorkämpfer der nationalen Partei an der Südgrenze Deutschlands.

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Für junge Novellendichter (1872)

Zu den zarten Verpflichtungen, an welche das Neujahr den Schriftsteller mahnt, gehört auch der Dank für jüngere Collegen, welche aus der Ferne vertrauend über ihre Dichterpläne berichtet und vielleicht guten Rath für sich eingefordert haben. Es wird kein Vertrauensbruch in dem Geständniß liegen, daß solche Anfragen meist von Frauen ausgingen, welche ihren ersten Ausflug in das Lesepublicum noch nicht gewagt hatten, und daß die erklärenden Schilderungen ihres eigenen Lebens zuweilen geeignet waren, warmes Mitgefühl für ernsthaftes Streben hervorzurufen. Nicht immer war möglich, solchem Vertrauen durch eingehende Antwort zu entsprechen, selbst dem Manuscripte junger Damen gegenüber mußte Schreiber dieser Zeilen einigemal mit mehr Wahrheit als Ritterlichkeit seinen Mangel an Muße bedauern. Darum möchten hier einige Bemrkungen gestattet sein, welche durch die zahlreichen Einsendungen, durch ungedruckte und gedruckte Novellen veranlaßt werden. Es ist dabei durchaus nicht die Absicht, eine Technik der Kunst zu entwickeln, oder Recepte niederzuschreiben, welche Romanen und Novellen beifällige Aufnahme verschaffen könnten, noch weniger treibt der Wunsch, neue Versuche hervorzurufen; wohl aber ist zeitgemäß, an einige - nicht neue und nicht unbekannte - Wahrheiten zu erinnern, deren Anwendung auf die eigenen poetischen Arbeiten werthen Collegen der jüngsten Altersclasse billig überlassen bleibt.

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