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"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


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die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   
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Cover: Gespaltene ModerneZum Inhalt (Verlagsangabe)

Gustav Freytags 'Soll und Haben' Nation, Geschlecht und Judenbild, Nation, Geschlecht und Judenbild

Diese Studie untersucht Konstruktionen deutscher nationaler und bürgerlicher Identität und deren Zusammenhang mit der Entwicklung des modernen Antisemitismus anhand einer Neulektüre von Gustav Freytags Soll und Haben (1855), eines der meistgelesenen Romane der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einflußreich noch bis in die bundesdeutsche Nachkriegszeit. Die nationalen, kolonialen, ständischen, rassisch/ethnischen und Gechlechterdiskurse, die der Roman entwickelt, erweisen sich in dieser umfassenden Analyse als Manifestationen einer zutiefst ambivalenten Reaktion auf die Erfahrung gesellschaftlicher und ökonomischer Modernisierung. Der Roman entwirft das Bild einer spezifisch deutschen, ‚versöhnten‘ Moderne, in der die Fragmentierung der bürgerlichen Gesellschaft und die Abstraktheit gesellschaftlicher Vermittlung aufgehoben scheinen durch „deutsche Arbeit“ als konkrete, produktive, moralisch bestimmte Aktivität. Ermöglicht wird dieser Entwurf einer nationalen Moderne unter anderem durch die Projektion aller bedrohlichen, konflikthaften und abstrakten Züge der kapitalistischen Gesellschaft auf die jüdischen Figuren des Romans. Diese Untersuchung zeigt, dass sich die politischen und gesellschaftlichen Belange des Romans und die prinzipielle Frage nach der literarischen Darstellbarkeit der modernen Gesellschaft auch in der narrativen Form des Texts und in den ästhetischen Debatten der Zeit wiedererkennen lassen.

 

Über die Autorin

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Rezension(en) / weitere Angaben

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Bibliographische Angaben

Autor: Christine Achinger
Titel: Gustav Freytags 'Soll und Haben' Nation, Geschlecht und Judenbild, Nation, Geschlecht und Judenbild
Verlag: Königshausen & Neumann, Würzburg
Erschienen: 20. Dezember 2007
Umfang, Ausstattung: 380 Seiten, kartoniert (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15,4 x 23,2 cm
ISBN: 9783826036859

 

 

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Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Die Ahnen 2: Das Nest der Zaunkönige

Jeder begehrt Macht und je größer seine Macht wird, desto höher steigt seine Begehrlichkeit. (Seite 158)

 

Cover: Gustav Freytag

 

Zum Inhalt

Rund zweihundertfünfzig Jahre nach dem Ende des ersten Bandes hebt dieser Roman im Kloster Hersfeld an, wo ein Nachfahre des Ingraban Mönch werden soll. Immo jedoch zieht es auf die Burg der Väter und in den Kampf zu Heinrich II. gegen den Babenberger. So verläßt er das Kloster, nicht ohne sich mit der Tochter des Grafen Gerhard, die er später heiraten möchte, gut zu stellen. Hildegard jedoch soll ins Kloster gezwungen werden, so daß Immo sich schließlich gegen den König stellt.

 

 

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Der Streit über das Judenthum in der Musik (1869)

Wir haben vermieden, die herausfordernde Schrift Wagner's "das Judenthum in der Musik" und die zahlreichen Entgegnungen seiner gekränkten Bewunderer und Gegner zu besprechen, obgleich beide Parteien Veranlassung zu heiterer Kritik gaben. Wir halten aber gegenwärtig einen ernsten Angriff auf ds jüdische Wesen unter uns nach keiner Richtung für zeitgemäß, nicht in Politik, nicht in Gesellschaft, nicht in Wissenschaft und Kunst; denn auf allen diesen Gebieten sind unsere Mitbürger israelitischen Glaubens werthe Bundesgenossen nach guten Zielen, auf keinem Gebiete sind sie vorzugsweise Vertreter einer Richtung, welche wir für gemeinschädlich halten müssen.

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Gustav Freytags Briefe

 

Hier werden im Laufe der Zeit Briefausgaben Gustav Freytags verzeichnet. Diese subjektive Zusammenstellung, welche momentan nur wenige Titel erhält und noch erweitert wird, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hinweis am 04. Februar 2019: Dieses Verzeichnis wird demnächst völlig neu gestaltet, ähnlich dem gerade entstehenden Bereich "Bibliographie Sekundärliteratur".

 

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