Neue Rezension  

Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   

Aktuelle Biographie  

9783835318908 200Zum Jubliläumsjahr erschienen:
"Gustav Freytag"
Eine Biographie
Bernt Ture von zur Mühlen
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Cover: 150 Jahre Soll und HabenZum Inhalt

F. Krobb: Einleitung: Soll und Haben nach 150 Jahren - S. Becker: Erziehung zur Bürgerlichkeit: Eine kulturgeschichtliche Lektüre von Gustav Freytags Soll und Haben - A. Ritter: Der patriosierte Roman als gesellschaftspolitischer Kassensturz: Gustav Freytags paratextuelle Fesselung von Soll und Haben ans ideologische "Leitseil […] im Reiche der Poesie als Demimonde" - C. Achinger: "Prosa der Verhältnisse" und Poesie der Ware: Versöhnte Moderne und Realismus in Soll und Haben - J. Weiß: Die protestantische Ethik und der Geist der Buchführung: Bürgerliche Lebensbilanz in Soll und Haben -L. Schneider: Die Diätetik der Dinge: Dimensionen des Gegenständlichen in Gustav Freytags Soll und Haben - A. Lonner: Ein Inventar der Phantasie: Zur Bedeutung des ,magischen Comptoirs' in Freytags Soll und Haben - F. Krobb: "das Gewühl der Häuser und Straßen" - Soll und Haben als Großstadtroman - A. Koch: Realismusdefinitionen im interkulturellen Dialog: Freytags Soll und Haben und Reinhold Solgers Anton in Amerika - C. Ujma: Bürgertum, Nation und Außenseiter in Freytags Soll und Haben und Fanny Lewalds Die Familie Darner - J. Barkhoff: "Eigentlich und bei Lichte besehen sei doch jeder Geschäftsmann ein Gauner": Zur Intertextualität von Freytags Soll und Haben und Thomas Manns Buddenbrooks - A. S. Anderson: Ein Kaufmann "von sehr englischem Aussehen": Die literarische und soziokulturelle Funktion Englands in Soll und Haben - K. Kopp: "Ich stehe jetzt hier als einer von den Eroberern": Soll und Haben als Kolonialroman - H. J. Hahn: Die "Polenwirtschaft" in Gustav Freytags Roman Soll und Haben - J. L. Sammons: Die Amerikaner als Juden: Kontextualisierte Beobachtungen zur Amerika-Episode in Gustav Freytags Soll und Haben - H. Burdekin: Kontinuität oder Veränderung? Freytags Judenbild vor und nach Soll und Haben - M. H. Gelber: Antisemitismus, literarischer Antisemitismus und die Konstellation der bösen Juden in Gustav Freytags Soll und Haben - D. C. G. Lorenz: Ein Roman für zwei Jahrhunderte: Freytags Stereotypen bis zur Jahrtausendwende - Benutzte Ausgaben und Siglen - Verzeichnis der Mitarbeiter

 

Über den Autor

Der Herausgeber Florian Krobb lehrt an der National University of Ireland, Maynooth. (Verlagsangabe)

 

Rezension(en) / weitere Angaben

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Bibliographische Angaben

Autor: Florian Krobb (Herausgeber)
Titel: 150 Jahre Soll und Haben. Studien zu Gustav Freytags kontroversem Roman
Verlag: Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg
Erschienen: 11. Februar 2005
Umfang, Ausstattung: 326 Seiten, kartoniert (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15,5 x 26,5 cm
ISBN: 978-3-8260-2714-7

 

 

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Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Gesammelte Werke - Neue wohlfeile Ausgabe

Verzeichnis der Bände der "Gesammelten Werke. Neue wohlfeile Ausgabe", die um ca. 1920 erschienen ist. (Quelle: meine eigene Ausgabe)

 

Verlegt bei S. Hirzel in Leipzig und bei der Verlagsanstalt für Litteratur und Kunst Hermann Klemm in Berlin-Grunewald, ohne Jahr.

Dieses Werk wurde gedruckt in der Offizin G. Kreysing in Leipzig. Einbandzeichnung und Innenteil sind entworfen von Bernhard Lorenz. Den Einband fertigte H. Fikentscher in Leipzig.

 

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Der Streit über das Judenthum in der Musik (1869)

Wir haben vermieden, die herausfordernde Schrift Wagner's "das Judenthum in der Musik" und die zahlreichen Entgegnungen seiner gekränkten Bewunderer und Gegner zu besprechen, obgleich beide Parteien Veranlassung zu heiterer Kritik gaben. Wir halten aber gegenwärtig einen ernsten Angriff auf ds jüdische Wesen unter uns nach keiner Richtung für zeitgemäß, nicht in Politik, nicht in Gesellschaft, nicht in Wissenschaft und Kunst; denn auf allen diesen Gebieten sind unsere Mitbürger israelitischen Glaubens werthe Bundesgenossen nach guten Zielen, auf keinem Gebiete sind sie vorzugsweise Vertreter einer Richtung, welche wir für gemeinschädlich halten müssen.

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Bilder aus der deutschen Vergangenheit (Band 4, Schluß)

Schluß

 

Dieses Buch schließt in bescheidenem Rahmen Lebensäußerungen deutscher Menschen aus zwei Jahrtausenden ein, von der Zeit, wo das Bandum am Speer des deutschen Häuptlings flog, bis zur dreifarbien Flagge eines deutschen Staates; von der Wagenburg der Kimberer, in welcher die Frauen ihr Beschwörungslied über den Wunden der Krieger sangen, bis zu den Lazarethen, in denen unsere Frauen die Vewundeten pflegten; von der Zeit, wo der Teutone die Kunst eines römischen Genrebildes verächtlich fand, bis zu den Jahren, in denen die Völker Europas die werthvollen Erzeugnisse ihrer Kunst und Gewerbthätigkeit in großen Palästen vereinigen.

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