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Cover: KonstellationenNeu in meiner Bibliothek:
"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


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Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   
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Cover: 150 Jahre Soll und HabenZum Inhalt

F. Krobb: Einleitung: Soll und Haben nach 150 Jahren - S. Becker: Erziehung zur Bürgerlichkeit: Eine kulturgeschichtliche Lektüre von Gustav Freytags Soll und Haben - A. Ritter: Der patriosierte Roman als gesellschaftspolitischer Kassensturz: Gustav Freytags paratextuelle Fesselung von Soll und Haben ans ideologische "Leitseil […] im Reiche der Poesie als Demimonde" - C. Achinger: "Prosa der Verhältnisse" und Poesie der Ware: Versöhnte Moderne und Realismus in Soll und Haben - J. Weiß: Die protestantische Ethik und der Geist der Buchführung: Bürgerliche Lebensbilanz in Soll und Haben -L. Schneider: Die Diätetik der Dinge: Dimensionen des Gegenständlichen in Gustav Freytags Soll und Haben - A. Lonner: Ein Inventar der Phantasie: Zur Bedeutung des ,magischen Comptoirs' in Freytags Soll und Haben - F. Krobb: "das Gewühl der Häuser und Straßen" - Soll und Haben als Großstadtroman - A. Koch: Realismusdefinitionen im interkulturellen Dialog: Freytags Soll und Haben und Reinhold Solgers Anton in Amerika - C. Ujma: Bürgertum, Nation und Außenseiter in Freytags Soll und Haben und Fanny Lewalds Die Familie Darner - J. Barkhoff: "Eigentlich und bei Lichte besehen sei doch jeder Geschäftsmann ein Gauner": Zur Intertextualität von Freytags Soll und Haben und Thomas Manns Buddenbrooks - A. S. Anderson: Ein Kaufmann "von sehr englischem Aussehen": Die literarische und soziokulturelle Funktion Englands in Soll und Haben - K. Kopp: "Ich stehe jetzt hier als einer von den Eroberern": Soll und Haben als Kolonialroman - H. J. Hahn: Die "Polenwirtschaft" in Gustav Freytags Roman Soll und Haben - J. L. Sammons: Die Amerikaner als Juden: Kontextualisierte Beobachtungen zur Amerika-Episode in Gustav Freytags Soll und Haben - H. Burdekin: Kontinuität oder Veränderung? Freytags Judenbild vor und nach Soll und Haben - M. H. Gelber: Antisemitismus, literarischer Antisemitismus und die Konstellation der bösen Juden in Gustav Freytags Soll und Haben - D. C. G. Lorenz: Ein Roman für zwei Jahrhunderte: Freytags Stereotypen bis zur Jahrtausendwende - Benutzte Ausgaben und Siglen - Verzeichnis der Mitarbeiter

 

Über den Autor

Der Herausgeber Florian Krobb lehrt an der National University of Ireland, Maynooth. (Verlagsangabe)

 

Rezension(en) / weitere Angaben

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Bibliographische Angaben

Autor: Florian Krobb (Herausgeber)
Titel: 150 Jahre Soll und Haben. Studien zu Gustav Freytags kontroversem Roman
Verlag: Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg
Erschienen: 11. Februar 2005
Umfang, Ausstattung: 326 Seiten, kartoniert (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15,5 x 26,5 cm
ISBN: 978-3-8260-2714-7

 

 

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Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Gesammelte Werke

 

Verzeichnis der Bände der Ausgabe der "Gesammelten Werke", die ab 1887 erschienen ist. (Quelle: meine eigene Ausgabe, 2. Auflage 1896-1898. Die Schreibweise, wie "Bildniß" oder "Acte" wurde aus den Büchern unverändert übernommen.)

Cover: Freytag - Gesammelte Werke

 

 

 

Verlag von S. Hirzel, Leipzig 1896 - 1898

 

 

 

 

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Die verlorene Handschrift - Kapitel 1

Erstes Buch / 1. Kapitel

Eine gelehrte Entdeckung

 Es ist später Abend  in unserem Stadtwald, leise wispert das Laub in der lauen Sommerluft und aus der Ferne tönt das Geschwirr der Feldgrillen unter die Bäume.

Durch die Gipfel fällt bleiches Licht auf den Waldweg und das undeutliche Geäst des Unterholzes. Der Mond besprengt den Pfad mit schimmernden Flecken, er zündet im Gewirr der Blätter und Zweige verlorene Lichter auf, hier läuft es vom Baumstamme bläulich herab wie brennender Spiritus, dort im Grunde leuchten aus tiefer Dunkelheit die Wedel eines Farnkrautes in grünlichem Golde, und über dem Wege ragt der dürre Ast als ungeheures weißes Geweih. Dazwischen aber und darunter schwarze, greifbare Finsterniß. Runder Mond am Himmel, deine Versuche den Wald zu erleuchten sind unordentlich, bleichsüchtig und launenhaft. Bitte, beschränke deine Lichter auf den Damm, der zur Stadt führt, wirf deinen falben Schein nicht allzuschräge über den Weg hinaus, denn linker Hand geht es abschüssig in Sumpf und Wasser.

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Über den Antisemitismus. Eine Pfingstbetrachtung

Ueber den Antisemitismus. Eine Pfingstbetrachtung

 

Der feierliche Glockenton des Pfingstfestes schallt durch ein Luftmeer, welches mit Sonnenstrahlen und Blüthenduft erfüllt ist. Jetzt klingt und singt, was die Menschen fröhlich macht, die Seelen aus winterlichem Bangen und öder Beschränkung erlöst. Mit tausend Reizen lockt die Pracht der Natur hinaus in die blaue Ferne. Und der eherne Ton der Glocken mahnt, daß das bedrängte Herz der Reise gedenke, denn das hohe Kirchenfest ist nicht durch Zufall zugleich ein Fest des Wonnemonds.

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