Neue Rezension  

Cover: KonstellationenNeu in meiner Bibliothek:
"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


Hier die Rezension dazu

   

Aktuelle Rezension  

Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   
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Cover: AusstellungskatalogZum Inhalt

Ausstellungskatalog zur Ausstellung vom 15. April bis 15. Juni 1969
Veranstalter: Deutsche Gustav-Freytag-Gesellschaft e. V., Wiesbaden
Gefördert vom Kulturwerk Schlesien e. V.

 

Über den Autor

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Bibliographische Angaben

Autor: Stadtbibliothek Nürnberg
Titel: Gustqav Freytag 1816 - 1895. Leben und Werk
Ausstellung in der Stadtbibliothek Nürnberg
Verlag: Stadtbibliothek Nürnberg
Erschienen: 1969
Umfang, Ausstattung: 20 Seiten, geheftet (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15 x 17 cm
ISBN: -

 

 

 


Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

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Cover: Kienzle, Der ErfolgsromanZum Inhalt

Gustav Freytag und Eugenie Marlitt gehören zu den Prosaschriftstellern, die sich auf dem literarischen Markt in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts am erfolgreichsten bewegten. Diese Tatsache fordert auf zur Untersuchung der sozialtypischen Produktions- und Rezeptionsmuster, derer sie sich bedienten und denen sie selbst unterlagen. Die Schriften beider Autoren trugen auf verschiedene Weise zur ideellen Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse nach der abgebrochenen Revolution von 1848/49 bei. Bei der Darstellung dieses Anschlags auf das Bewußtsein ihres Publikums arbeitet Kienzle Ansätze einer psychoanalytischen Theorie des Vorstellungsvermögens mit ein. Dadurch wird der zunächst buchhändlerische Begriff des "literarischen Erfolgs" vor dem Hintergrund klassenspezifischer Sozialisation erweitert verstanden als gelungene Identifizierung über einen gemeinsamen Tagtraum.

 

Über den Autor

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Bibliographische Angaben

Autor: Michael Kienzle
Titel: Der Erfolgsroman
Untertitel: Zur Kritik seiner poetischen Ökonomie bei Gustav Freytag und Eugenie Marlitt
Anm: Universität Konstanz, Fachbereich Philosophie und Geschichte, Dissertation 1974
Verlag: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung Stuttgart
Erschienen: 1975
Umfang, Ausstattung: 140 Seiten, kartoniert (Coverabbildung unverbindlich)
Format: ca. 15,5 x 23 cm
ISBN: 978-3-476-00311-9 (3-476-00311-6)

 

 


Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

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Zum Inhalt

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Über den Autor

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Bibliographische Angaben

Autor: Schneider, Michael
Titel: Geschichte als Gestalt: Formen der Wirklichkeit und Wirklichkeit der Form in Gustav Freytags Roman "Soll und Haben"
Reihe: Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik ; Nr. 83
Verlag: Akademischer Verlag, Stuttgart
Erschienen: 1980
Umfang, Ausstattung: 200 Seiten, kartoniert
Format: ca. 15 x 21 cm
ISBN: 978-3-88099-087-6

 

 


Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

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Zum Inhalt

Über jüdische Figuren bei Gustav Freytag, Wilhelm Raabe, Leopold von Sacher-Masoch, Theodor Fontane und dem frühen Thomas Mann.

 

Über den Autor

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Bibliographische Angaben

Autor: Burdekin, Hannah
Titel: The ambivalent author : five German writers and their Jewish characters, 1848 - 1914 (in englischer Sprache)
Reihe: Britische und irische Studien zur deutschen Sprache und Literatur; Band 29
Verlag: Peter Land AG, Oxford; Bern; Berlin; Bruxelles; Frankfurt/M.; New York; Wien
Erschienen: 20. Dezember 2002
Umfang, Ausstattung: 338 Seiten, kartoniert
Format: ca. 15 x 23 cm
ISBN: 978-3-906767-05-5

 

 


Hinweis: Bibliographische Angaben gemäß Verlagsangaben, nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Die Ahnen 1: Ingo und Ingraban

Frei hat Gott die Menschen geschaffen, damit diese sich selbst ihr Schicksal bereiten. (Ingraban, Seite 251)

Cover: Gustav Freytag AusgabeZum Inhalt

Ingo
Im Jahre 357 gelangt der Königssohn der Vandalen nach einer Schlacht mit den Römern, denen er die Fahne entrissen hat, zu den Thüringen. Dort findet er zunächst gastliche Aufnahme, die auch auf seine später hinzukommenden Gefährten gilt. Als er sich jedoch in die Tochter des Fürsten verliebt und diese sich ihm zuwendet, zieht Unheil am Himmel auf, denn die Eltern sind gegen diese Verbindung. Und dann senden die Römer ihre Boten und fordern Ingos Kopf.

Ingraban
Die Zeiten haben sich seit Ingos Tagen geändert. Im Jahre 724 geleitet sein Nachfahre Ingraban einen ihm seltsam scheinenden Fremden und dessen Begleiter in seine thüringische Heimat. Dieser kommt, um für seinen Gott zu werben. Es ist Winfried, vom Papst zum Bischof geweiht, der die Lande für das Christentum erobern will. Es ist die Zeit, da der alte mit dem neuen Glauben ringt, da die Franken ihre Macht ausdehnen und sich vieles zu ändern beginnt. So bleibt es nicht aus, daß Ingraban zwischen die Fronten gerät.

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In neuer Wohnung (Silvester 1874)

Vorbemerkung: Der besseren Lesbarkeit wegen wurde ein Absatz eingefügt, wo im Original nur Striche sind.

 

In  neuer Wohnung (Silvester 1874)

Die in dunkler Ecke lauern,
Kobold, Wichtel, Heinzel, Klaus!
Seid auch ihr aus alten Mauern,
Mitgezogen in dies Haus?
Alles ist hier neu und zierlich,
Darum haltet euch manierlich,
Laßt auf Sopha und auf Tischen
Bürst' und Lappen nie erwischen;
Seid verträglich in der Küche,
Achtet sehr auf Wohlgerüche,
Daß der Braten nicht verbrenne,
Nicht die Milch ins Feuer renne.
Gießet niemals Rothweinflecke,
Auf der Hausfrau Tischgedecke,
Untersteht euch nicht zu necken,
Hut und Handschuh' zu verstecken,
Gummischuhe zu vertauschen;
Und daß keiner daran denke,
Je die Gäste zu berauschen!
Aber sorgt für gut Getränke. --

Doch vor allem gebt euch Mühe,
Da hier frohes Leben blühe,
Daß den Lieben, die hier hausen,
Das Behagen  niemals fehle.
Was ihr nur vermögt zu mausen
Aus den Tiefen, in der Lust:
Farbenglanz und Blüthenduft,
Lieder aus der Vögel Kehle
Mondenlicht und Sonnenschein
Tragt in dieses Haus hinein,
Malt die Wände, Wangen, Mienen
Und erweist, daß in der Nähe
Guter Menschen gute Geister
Treu und unablässig dienen.

 

 

In die Gedenkbücher eines befreundeten Hauses
Entnommen aus: Gustav Freytag, Gesammelte Werke in 22 Bänden, Band 1, Seite 365f, 2. Auflage; Leipzig, Hirzel 1896

   

In neuer Wohnung (Silvester 1874)

Vorbemerkung: Der besseren Lesbarkeit wegen wurde ein Absatz eingefügt, wo im Original nur Striche sind.

 

In  neuer Wohnung (Silvester 1874)

Die in dunkler Ecke lauern,
Kobold, Wichtel, Heinzel, Klaus!
Seid auch ihr aus alten Mauern,
Mitgezogen in dies Haus?
Alles ist hier neu und zierlich,
Darum haltet euch manierlich,
Laßt auf Sopha und auf Tischen
Bürst' und Lappen nie erwischen;
Seid verträglich in der Küche,
Achtet sehr auf Wohlgerüche,
Daß der Braten nicht verbrenne,
Nicht die Milch ins Feuer renne.
Gießet niemals Rothweinflecke,
Auf der Hausfrau Tischgedecke,
Untersteht euch nicht zu necken,
Hut und Handschuh' zu verstecken,
Gummischuhe zu vertauschen;
Und daß keiner daran denke,
Je die Gäste zu berauschen!
Aber sorgt für gut Getränke. --

Doch vor allem gebt euch Mühe,
Da hier frohes Leben blühe,
Daß den Lieben, die hier hausen,
Das Behagen  niemals fehle.
Was ihr nur vermögt zu mausen
Aus den Tiefen, in der Lust:
Farbenglanz und Blüthenduft,
Lieder aus der Vögel Kehle
Mondenlicht und Sonnenschein
Tragt in dieses Haus hinein,
Malt die Wände, Wangen, Mienen
Und erweist, daß in der Nähe
Guter Menschen gute Geister
Treu und unablässig dienen.

 

 

In die Gedenkbücher eines befreundeten Hauses
Entnommen aus: Gustav Freytag, Gesammelte Werke in 22 Bänden, Band 1, Seite 365f, 2. Auflage; Leipzig, Hirzel 1896